Hauptinhalt

smart logo Moderne Festplatten verfügen über eigene *Intelligenz* - SMART - die Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology. Neben der laufenden Protokollierung von Messwerten und Fehlern sind auch Funktionen zum Selbsttest  der Geräte eingebaut. Wer sich dieses zu Nutze macht und den Zustand der Geräte beobachtet (per Daemon beobachten  läßt), wird dem Schaden in vielen Fällen zuvor kommen können.

Die Smartmontools (http://www.smartmontools.org/ ) fragen im Gerät gespeicherte Messwerte ab, stoßen nach Vorgaben des Users regelmäßige Testläufe an und warnen per eMail, wenn Werte in kritische Bereiche fallen oder steigen.

Dadurch sind Systemausfälle zwar nicht auszuschließen, weil ein Schaden auch ohne Vorwarnung eintreten kann. Aber  selbst in dem Fall kann die Überwachung noch von großem Nutzen sein, denn nicht jeder Schaden hat sofort erkennbare  Auswirkungen. Im schlimmsten Fall würde der Defekt bis zum nächsten regulären Festplattencheck gar nicht bemerkt und die Verluste wären umso größer. Es spricht also alles dafür, die Smartmontools einzusetzen.

Eine konkrete Vorstellung des Tools mit Anleitung und Überblick zu den Features gibt mein Artikel im Linux-User 10/2004. Zielgruppe sind hier nicht IT-Professionals. Es ist eine Anleitung für Einsteigerinnen: http://www.linux-user.de/ausgabe/2004/10/056-smartmontools/

Dagegen setzt der folgende Artikel mehr Kenntnisse voraus und zielt auf den Einsatz der Smartmontools im professionellen Umfeld: Speichermedien automatisiert überwachen. Er erschien am 01.10.2005 im Linux-Magazin

Eine sehr schöne Anleitung für Ubuntu habe ich heute gefunden.