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Beratung und Beschlussfassung im Stadtrat München zu LiMux Abschaffung

Video vom 15. Februar 2017 (Dokumente im RIS München)

Zusammenfassend: 

  • Zu differenzierter Betrachung (mindestens mal organisatorische Mängel von technischen zu unterscheiden) fehlt den Ratsmitgliedern das Vermögen und der Wille.
  • Die Client-Frage hätte nach meiner Ansicht nicht in diese Vorlage hinein gehört.
  • Das zahlreiche Bürgerecho hat etwas bewirkt (danke dafür!) und einige der Stadträte zum Nachdenken gebracht und auch manche verunsichert.
  • Möglicherweise wäre die anstehende Aufgabe des Prüfens und Vergleichens anderenfalls nicht so stark betont worden. Mit diesen kommenden Papieren läßt sich dann zumindest noch Pressearbeit machen für den Einsatz Freier Software.

Tja, leider hat das LiMux Projekt wohl vieles im Selbstmarketing und Management falsch gemacht und dann brachen noch die Partner in der bundesdeutschen öffentlichen Verwaltung und dem Stadtrat weg. Kein leichter Stand im Ringen um die gute Sache und nun wohl verloren..

..oder vielleicht noch nicht? Werden die laut Beschluss anstehenden Prüfungen das Gutachten darin bestätigen, dass der OS-Client nicht das Problem ist? Oder wird erst bei Veröffentlichung der Kostenabschätzung das Ruder herum gerissen? Oder wird der neue CIO von ganz oben Bahn frei machen für den Wechsel zu Microsoft? Ein juristisches Geplänkel mit der EU wegen diskriminierender Ausschreibungsunterlagen dürfte die Sache dann allenfalls noch etwas in die Länge ziehen, aber wohl nicht mehr verhindern können.

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