| Technische Assistentin Informatik |
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Eine "breitangelegte und tiefgehende praxisorientierte Spezialausbildung": Vier Semester Theorie in Informatik, anwendungsorientierten Technik- und Wirtschaftsfächern sowie umfangreiche Praxis in Rechenzentren und Elektroniklabors. Es werden Fachleute ausgebildet, die sowohl die technischen oder wirtschaftlichen Probleme als auch die Möglichkeiten informationsverarbeitender Systeme kennen. Sie sollen in der Lage sein, betriebsspezifische Probleme in DV-gerechte Lösungen umzusetzen. Als Zugangsvoraussetzung gelten die allgemeine Hochschulreife oder die Berechtigung zum Langzeitstudium Mathematik und Informatik. Mathematische Eignung wird dabei großgeschrieben. Vor der Teilnahme steht ein Eignungstest. Gefordert werden Eigenschaften wie logisches Denkvermögen sowie ausdauerndes und konzentriertes Arbeiten. Den Unterricht erteilen DV-Praktiker mit Hochschulabschluß und ausgebildete Pädagogen hauptamtlich. Traditionelle Lehrformen im Klassenverband wechseln mit Kleingruppenunterricht und selbständiger Praxisarbeit an Computersystemen. Die Stundentafel weist Grundlagen der DV, Mathematik aber auch Compilerbau, Betriebssysteme, Systemanwendung, Datenbanken und Pascal, Cobol sowie Fortran als Programmiersprachen auf. Weiter stehen auf dem Lehrplan Wirtschaftslehre, Politik, Wirtschafts- und technische Informatik und Software-Engineering. Bestandteil der Ausbildung ist eine selbständige Studienarbeit in Verbindung mit einem Wirtschaftsunternehmen. Die Abschlußprüfung wird vor einem staatlichen Ausschuß unter Vorsitz des zuständigen Regierungspräsidenten abgelegt.
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 28. September 2011 um 22:57 Uhr |


